parallax background

Das unfassbare Jahr 2020 und
was jetzt kommt


Wie stellen sich Europas Medien auf die Zukunft ein? Welche Inhalte haben sich im Corona-Jahr als tragfähig herausgestellt, auf welche kann verzichtet werden? Brauchen wir noch den klassischen Newsroom? Wie leistungsfähig sind unsere Teams im Homeoffice? Wie nachhaltig ist der Boom bei Digitalabos? Werden Anzeigen nochmals wichtig werden und was bleibt von Events und Nebengeschäften? Können wir auf Geld vom Staat verzichten?

Die Sprecher

Maria Hedengren

CEO
Readly
Schweden


Können 22 Millionen Datensätze die Zukunft der Medien voraussagen?

Was lesen Menschen digital am liebsten? Und was lassen sie liegen? Vor allem aber: Sind sie bereit dafür zu bezahlen? Das alleine sind bereits wertvolle Daten, die jedes Medienhaus interessieren muss. Doch sagt uns das auch etwas über zukünftige Entwicklungen? Und wie sind die Erkenntnisse der letzten Monate einzuordnen? Ist die plötzliche Nachfrage nach Journalismus nachhaltig? Wenige Unternehmen wissen so viel über das Leseverhalten wie Readly. CEO Maria Hedengren wird in Wien erstmals Details aus dem enormen Datenschatz von Readly vorstellen. Daraus lassen sich erstaunlich klare Trends identifizieren – auch was im Medienmarkt in Zukunft funktionieren könnte und was demnächst schon liegenbleibt.

Lina Brinkschulte

Corporate Communications, Deutsche Telekom, Deutschland


Der Podcast Hub der Telekom

Was die Telekom und ihre Kunden gemeinsam haben? Ganz klar, einen ausgeprägten Sinn für Kommunikation jedweder Art. Und die Telekom hat viel zu erzählen: Tagtäglich begegnen sich unter ihrem Dach verschiedenste Communities mit ihren unzähligen, spannenden Geschichten. Im Podcast finden sie ihr ideales Kommunikationsmedium, denn die variablen Medienbeiträge geben diese Geschichten intelligent, tiefgründig, nahbar, unterhaltsam und informativ wieder. Gleichzeitig sind sie das perfekte Nebenbei-Medium und damit ein ideales Wissenstool „to go“. Denn sie sind immer on demand und zu jeder Zeit und an jedem Ort abrufbar, ob auf dem Weg zur Arbeit, beim Joggen oder entspannt auf dem Sofa. Im Podcast-Hub bietet die Telekom den Podcasts des gesamten Unternehmens eine zentrale Heimat. Alle Formate finden sich hier auf einen Blick – und mit den vielfältigen Themenschwerpunkten ist für jede Zielgruppe das passende Audio-Erlebnis #DABEI.

Kerstin Schneider

Chefredakteurin
Harper's Bazaar
Deutschland


Das Konzept von Harper's Bazaar


Das Segment der Frauenzeitschriften gilt als eines der härtesten im Medienmarkt. Ein Titel hat dabei Erstaunliches geschafft. Mit seiner fast 150-jährigen Geschichte ist Harper’s Bazaar nicht nur das älteste Modemagazin der Welt, sondern auch eines der innovativsten. Mit überraschenden Perspektiven auf Mode, Stil, Beauty, Lifestyle, Kunst, Design und Reise, spricht Harper’s Bazaar Frauen an, die unkonventionellen Luxus lieben. Heute erscheint der Titel mit insgesamt 29 Ausgaben in 50 Ländern. 2013 launchte Hubert Burda Media die Marke in Deutschland. Mit Erfolg! Die deutsche Ausgabe wird monatlich rund 60.000mal verkauft. Beeindruckend ist das klassische Design, das zeitgenössisch modern interpretiert wird. Hochwertige Cover und außergewöhnliche Fotografie stehen für den Premium-Charakter des Titels, der Avantgarde und Eleganz vermittelt. Online gehört Harpersbazaar.de zu den meistbesuchten Luxus-Fashionportalen im Netz. Harpersbazaar.de besticht durch qualitativ hochwertigen Content, modernes Layout sowie innovative und kreative Werbeformen. Wie sich der traditionsreiche Titel in dem extrem umkämpften Segment behaupten kann und welche Veränderungen das Corona-Jahr bewirkt hat, berichtet Kerstin Schneider, Chefredakteurin von Harper`s Bazaar.

Alec Russell, Kevin Wilson

Chefredakteur, Redaktioneller Kreativdirektor
„FT Weekend“, Großbritannien


Wie Print in einen digitalen Newsroom passt


FT Weekend ist Teil einer außerordentlichen Erfolgs-Story: Die Zeitung hat mehr als eine Million Abonnenten. Digitale Abonnements machen dabei mehr als drei Viertel der Gesamtauflage aus. In einer Welt, die von der Suche nach digitalen Abonnenten dominiert wird, kann ein handwerklich gestaltetes Printprodukt die Strategie einer Nachrichtenorganisation ergänzen und ihre Zukunft unterstützen. Das geschieht mit integrierten Print- und Digital-Workflows, neuen Initiativen und der Art und Weise, wie Schlüsselinhalte wie Datenvisualisierung und Fotografie gestaltet werden, um die Stärken der verschiedenen Medien zu nutzen. Begegnen Sie dazu in Wien Chefredakteur Alec Russell und Kevin Wilson, dem redaktionellen Kreativdirektor der Financial Times. Die beiden Journalisten stellen ihre Strategie vor und erklären, wie es nach den zurückliegenden Monaten nun weitergeht. Alec Russel war zuvor der World Editor der Financial Times und des Daily Telegraph und berichtete als Auslandskorrespondent aus Südafrika und Bosnien. Kevin Wilson war zuvor Art Director für News beim Guardian. FT Weekend erscheint im Nordischen Format und hat eine Auflage von 185.000 Exemplaren. Die Zeitung erscheint in 15 Ländern und hat mehr als eine Million Abonnenten. Für die FT arbeiten 400 Journalisten, ein Fotograf und fünf Layouter.

Clarissa Haller

Global Head of Communications, Siemens
Deutschland


New Normal 2020: Wie erreicht man seine Mitarbeiter, wenn die Büros verwaist sind?

Das Führen von Mitarbeitern hat viele Ebenen. Manche sind offensichtlich, andere wirken subtil. Sich Spüren vermittelt im Idealfall Sicherheit. In beide Richtungen übrigens. Der schnelle Zuruf erlaubt flexibles Handeln. Einander sehen erleichtert Kontrolle aber auch Feedback. Doch was ist, wenn nichts davon möglich ist? Wie organisiert sich ein Unternehmen in Zeiten von Corona? Siemens ist vielfach für seine Kommunikation ausgezeichnet. Wie das Unternehmen Mitarbeiter im Homeoffice führt, ist möglicherweise auch Vorbild für die Organisation von Redaktionen. Kommunikationschefin Clarissa Haller stellt in Wien das Konzept, die bisherigen Erfahrungen und die weiteren Schritte vor.

Thomas Schafranek

Stv. Chefredakteur
„Fuldaer Zeitung“
Deutschland


Die Entdeckung des visuellen Journalismus im Regionalen


Die „Fuldaer Zeitung“ hat sich konsequent modernisiert. Die Macher setzen auf starken visuellen Journalismus mit einem Thema des Tages im Mittelpunkt. Ungewöhnlich für eine deutsche Regionalzeitung: Layout-Abteilung und Art-Direction haben enorm an Wichtigkeit gewonnen. Die „Fuldaer Zeitung“ weicht damit konsequent vom Aufbau vergleichbarer Zeitungen ab und schafft eine für Regionalzeitungen ungewöhnliche Magazin-Atmosphäre. Welche Strategie dahinter steckt und wie Leser konsequent in den Erneuerungsprozess eingebunden werden, zeigen die Macher in Wien. Die Zeitung erscheint im Berliner Format mit einer Auflage von ca. 37.000 Exemplaren.

Tilman Aretz

Geschäftsführer
Nachrichtenmanufaktur GmbH
Deutschland


15 Monate im Corona-Modus – eine Chance für Medien?


Reden wir mal nicht über den wirtschaftlichen Schaden und blicken wir auf den Rest. Könnte dieser Rest vielleicht sogar eine riesige Chance sein? Noch nie in der jüngeren Geschichte war in so kurzer Zeit so viel an Veränderung notwendig, aber auch möglich. Organisationsstrukturen waren über Nacht hinfällig. Praktisch alles musste neu gedacht werden und Medien hatten sich auf ihr Kernthema zu konzentrieren: Journalismus. Das Ergebnis bei ntv.de: Doppelt so viele Nutzerzahlen als noch ein Jahr zuvor. Was ntv.de aus dieser Krise gelernt hat und welche Aufgaben noch bevorstehen, berichtet Chefredakteur Tilman Aretz.

Sónia Matos

Art Director und verantwortlich für den Relaunch von „Público“
Portugal


Portugal: Was macht Europas Klassenbester jetzt?


„Público“ in Portugal hat beim jüngsten Relaunch alles richtig gemacht und dafür die höchste Auszeichnung erhalten: „European National Newspaper of the Year 2020". Auffallend an „Público“ ist sofort das handliche leserfreundliche Format. Die Titelseite wird immer durch ein großes Bild dominiert. Die Innenseiten sind oft über Doppelseiten gestaltet. Die Zeitung setzt auf die großen Themen und damit auch auf ein großzügiges Layout mit reduziertem Einsatz von Farbe und Typografie. Das Ergebnis ist Klarheit, Einfachheit. „Público“ wirkt wie eine tägliche Wochenzeitung und erscheint in einer Auflage von 31.500 Exemplaren. Das Online-Angebot gilt als das erfolgreichste in Portugal und wird auch in Latein-Amerika genutzt. Um dieses Ergebnis zu erreichen, beschäftigt die Zeitung 114 Journalisten, 8 Fotografen und 14 Designer (Digital und Print) sowie 4 Infografiker (Digital und Print). Bleibt nur noch die Frage: Wie ist der Klassenprimus durch die vergangenen Monate gekommen? Wie konnte man den hohen Standard halten? Worauf stellt sich „Público“ für 2021 ein? Details in Wien von Art Director Sónia Matos und Chefredakteur Manuel Carvalho.

Norbert Küpper

Zeitungsdesigner
Deutschland


Gedrucktes nicht den Alten überlassen


Newsletter, Podcasts, Webdesign und animierte Infografiken liegen im Trend und man könnte im Corona-Jahr daraus ableiten, dass sich Redaktionen nur noch aufs Web konzentrieren. Das ist aber nicht der Fall. Auch Print wird deutlich weiterentwickelt. Es scheint, als sollte die gedruckte Zeitung nicht einfach der älteren Generation überlassen werden. In Skandinavien und den Benelux-Ländern gleichen Tageszeitungen längst locker gelayouteten Magazinen. Jetzt zieht auch Deutschland nach. Aktuelle Inhalte werden verstärkt in aktuellem Design präsentiert. Dafür bauen deutsche Regionalzeitungen inzwischen sogar eigene Layoutabteilungen auf. Vermehrt werden Art-Directoren eingestellt, die Inhalte in Print und Online optimalen präsentieren sollen. Und es entstehen erstaunliche Resultate. Zeitungen wirken modern, inhaltlich und gestalterisch, gedruckt ebenso wie online.Norbert Küpper informiert über die Trends des 21. und des 22. European Newspaper Awards. Eine erste Vorabbilanz der zurückliegenden Monate: Zeitungen haben trotz Homeoffice ihr hohes gestalterisches Niveau gehalten. Küpper hat mehr als 180 Zeitungen neugestaltet. Er arbeitet überwiegend im deutschen Sprachraum, hat aber auch Titel in Polen, Tschechien, der Slowakei und den Vereinigten Arabischen Emiraten gestaltet.

Gabor Steingart

Gründer
Media Pioneer
Deutschland


Details folgen in Kürze.

Julia Becker

Verlegerin
Funke Mediengruppe
Deutschland


Details folgen in Kürze.

Matúš Kostolný

Chefredakteur
Dennik N
Slowakei


Details folgen in Kürze.

Eivind Ljøstad, Jostein Ravnåsen

Chefredakteur, Journalist
„Fædrelandsvennen“, Norwegen


Details folgen in Kürze.

Weitere Themen werden hier
kontinuierlich veröffentlicht.